Die Familie Jansen ordnete Küche und Wohnen um den geerbten Eichentisch der Großmutter. Türen wurden versetzt, damit Licht über die Maserung streicht. Ein Bankmodul mit Stauraum, austauschbare Bezüge und Filzgleiter machen Feiern unkompliziert. Seit der Umgestaltung wird häufiger gemeinsam gegessen, und Reparaturen finden regelmäßig statt. Das Möbel wurde nicht zum Museum, sondern zum lebendigen Mittelpunkt, der Gespräche, Hausaufgaben und Festtage trägt – spürbar, freundlich, robust.
Die Wiederverwendung eines massiven Holztisches vermeidet Herstellungsenergie, Transportaufwand und grauen Kohlenstoff neuer Produkte. Abhängig von Quelle und Bauweise sprechen Schätzungen von deutlich spürbaren Einsparungen, während Reparaturmaterialien vergleichsweise gering ausfallen. Besonders wirksam ist, wenn mehrere Möbel gemeinsam erhalten werden und Anpassungen demontierbar bleiben. Wichtig bleibt Transparenz: Materialien deklarieren, Pflegeintervalle definieren und Reparaturwege offenhalten. So entstehen belastbare Vorteile, die sich in Komfort und Langlebigkeit unmittelbar zeigen.